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Archive for Januar 2011

Im westlichen Wienerwald hat sich vor kurzem ein Tauschkreis etabliert. Die Mitglieder des Tauschkreises bieten ihre Dienstleistungen oder Waren gegenseitig zum Tausch an. Getauscht wird gegen eine virtuelle Tauschwährung in Stundeneinheiten. Die Stunden können Online verrechnet und wie in einem Online Banking System überwiesen werden. Ein Stunde entspricht dem Wert einer Stunde Arbeit. Falls es sich um höherwertige Tätigkeiten handelt, in die man viel Vorbereitungsarbeit oder Ausbildung investieren muss, dann kann man auch mehr Tauschstunden pro Stunde verlangen. Die kleinste Verrechnungseinheit ist ein Zehntel bzw. 0,1 Stunden. Das grundlegende Konzept ist, dass diese Tauschwährung nie verzinst wird und somit eine Hortung der Währung zu keinem zusätzlichen Vorteil eines Zinsgewinns verhilft. Die Mitgliedschaft im Tauschkreis kostet jährlich 12,- Euro und 2 Stunden.

Es ist durchaus interessant das dahinterliegende Konzept ein wenig genauer zu betrachten. Aus den Religionen, wie dem Christentum entsteht der Anspruch des zinslosen Geldes. Das bedeutet, dass es keine notwendige Erweiterung der Geldmenge aufgrund von Zinsen und Zinseszinsen gibt. Die Menge kann nur durch Wirtschaftswachstum ansteigen und das Geld wird nicht durch Schulden oder Anleihen „erzeugt“. Horten des Geldes gegen Zins ist also nicht vorgesehen. Im Gegenteil, es wird wahrscheinlich in Zukunft eine Abwertung für längere Hortung geben und somit wird man angehalten erworbene Guthaben bald zu verwenden.

Also wenn z.B. eine Person 1h Arbeit leistet, dann entsteht Wirtschaftsleistung. Diese Leistung kann getauscht werden. Wenn jemand zur Zeit keine Stunden hat, dann kann er bis zu einem gewissen Betrag zinsenfrei auf seinem Konto ins Minus gehen und gleicht diese durch seine zukünftig erstatteten Dienstleistungen wieder aus. Es werden also keine Währungseinheiten aus Anleihen „erzeugt“ und theoretisch ist die Summe aller Stunden immer null. Stunden werden nur am Anfang beim Beitritt zum Tauschkreis erzeugt. Das Wechseln von Stunden in Euros ist verboten. Im gewerblichen Umfeld kann man Stunden als Fremdwährung in der Buchhaltung führen.

Zur Zeiten der großen Depression, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, machte die Stadt Wörgl ein vielbeachtetes Experiment mit einer zinsenfreien Parallelwährung. Diese Experiment war so erfolgreich, dass es als das „Wunder von Wörgl“ in die Wirtschaftsgeschichte einging. Die Parallelwährung konnte nur durch eine Intervention der Nationalbank und Militäreinsatz gestoppt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auch in der Schweiz gibt es seit 1934 die Parallelwährung des WIR und die WIR Bank welche sehr erfolgreich agieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Tauschkreistreffen Jänner 2011

Bei den Treffen des Tauschkreises Wienerwald kann direkt getauscht werden. Jeder Interessent ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen des Tauschkreises zu kommen. Dort kann man sich informieren und Mitglied werden.

Termin: 17.2.2011  um 19h

Ort: Purkersdorf, Jugendzentrum Agathon, Kaiser Josef Strasse 49

Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Information über den Tauschkreis Wienerwald gibt es in der  Tauschkreis Broschüre oder online

Natürlich sind nicht nur Personen aus Purkersdorf eingeladen, sondern auch aus Wien und den umliegenden Gemeinden.
Falls Sie überlegen in die Region zu übersiedeln, dann ergeben sich hier bereits die ersten Kontakte mit ihren zukünftigen Nachbarn.

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Familie S. aus Wien suchte eine Eigentumswohnung im Wienerwald.

Nach Analyse der gesamten Situation begann ich die Suche. Nach einer Suchpause und Wiederaufnahme der Suche fanden wir schließlich nach ca. 1 Jahr die Wunschimmobilie in Mauerbach. Jetzt, ein weiteres Jahr später war ich zum Kaffee eingeladen und wir sahen uns die durchgeführten Umbauten an und ich erkundigte mich über die Erfahrungen die sie gemacht hatten.

Wie stellte sich meine Immobiliendienstleistung für Familie S. dar? – sehen Sie selbst im folgenden Video:

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Gastbeitrag von Alexander Berger

Wer hat nicht schon als Kind von exklusiven Immobilien im Salzkammergut oder von Luxusimmobilien in Salzburg geträumt. Als Mädchen wünscht man sich gerne ein prächtiges Schloss, der Junge träumt von einer grandiosen Designerwohnung. Einigen wenige Menschen geht dieser Traum wahrhaftig in Erfüllung. Zu den Kunden des renommierten Maklers, welcher Luxusimmobilien in Salzburg und exklusive Immobilien im Salzkammergut anbietet, zählen unter anderem Prominente, Adelige oder auch erfolgreiche Industrielle. Warum entscheidet sich diese hochkarätige Kundschaft genau für die Luxusimmobilien aus Salzburg oder aus dem Salzkammergut?

Klarerweise haben diese beiden Regionen einen mittlerweile beinahe unschlagbaren Ruf. In den letzten Jahren wurde von der öffentlichen Hand und auch von Künstlern und der Bevölkerung das Image von Salzburg und dem Salzkammergut immer wieder verbessert. Besonders bei Immobilien spielt der Ruf eine wichtige Bedeutung, denn wer exklusive Immobilien im Salzkammergut oder Luxusimmobilien in Salzburg erwirbt, der möchte bei Bedarf, wenn zum Beispiel das Geld knapp werden sollte, auch die jeweilige Immobilie möglichst gewinnbringend verkaufen können. In dieser Hinsicht spielen natürlich der Ruf und auch die dementsprechend hohe Nachfrage nach den jeweiligen Immobilien eine entsprechend große Rolle. Manche finanzkräftige Kundschaft erwirbt die Luxusimmobilien in Salzburg nicht einmal für Wohnzwecke, sondern ausschließlich um das eigene Investitionsportfolio ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Jeder weiß, dass man mit unterschiedlichen Investitionen weniger Risiko hat, wenn im Extremfall wirklich Teile des Portfolios verkauft werden müssen.

Die exklusiven Immobilien im Salzkammergut und auch in Salzburg werden aber von den finanzkräftigen Menschen auch gerne als Hauptwohnsitz erworben. Warum eigentlich? Es liegt die Vermutung nach, dass die beiden Regionen eine sehr inspirierende und auch entspannende Atmosphäre bieten. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Angebote für die unterschiedlichen Geschmäcker, was Luxusimmobilien in Salzburg und im Salzkammergut betrifft. Vom Schloss über die Seeliegenschaft bis hin zur Designerwohnung können die individuellen Kunden frei wählen. Das Angebot ist unglaublich riesig!

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Was geschah letztes Jahr und was wird in diesem Jahr anders werden?

  • Die Einkommenskluft geht immer mehr auf und daher sind sowohl sehr günstige und auch Luxusimmobilien gefragt. Der klassische Mittelstand bricht immer mehr weg. Weiters ziehen immer mehr Personen in die Großstädte. Daher werden die Preise für die klassischen Einfamilienhäuser in Wien Umgebung eher fallen, vor allem gebrauchte Häuser aus den 70er Jahren ohne Wärmedämmung.
  • Anlageimmobilien, und hier vor allem Wohnungen in Wien, 2-3 Zimmer, in U-Bahn Nähe sind schon sehr gefragt und werden weiterhin gefragt sein und daher teuer bleiben oder weiter steigen.
  • Diverse Bauherrnmodelle und Vorsorgewohnungen haben Hochsaison. Da all diese Modelle auf Steuervorteile beruhen, bleibt den Anlegern nur zu hoffen, dass sich hier keine gravierenden Veränderungen ergeben.
  • Mieten waren letztes Jahr sehr gefragt und werden es auch bleiben. Es kommen jetzt auch mehr Einfamilienhäuser zur Miete auf den Markt. Das könnte sich 2011 zu einem Wachstumsmarkt entwickeln
  • Neue Einfamilienhäuser werden mittlerweile oft ohne Keller und als Bungalow – also ohne Stockwerk ausgeführt. Ohne Keller deshalb, weil Dichtbetonkeller recht teuer werden können und der Kellerabgang energietechnisch problematisch ist. Der Bungalow wird bevorzugt weil viele Personen bauen, die Geld geerbt haben, nicht mehr die Jüngsten sind und daher Stiegen vermeiden möchten. Alle Flächen auf einer Ebene sind gewünscht. Dadurch braucht man natürlich eine größere verbaute Fläche und damit auch einen größeren Grund
  • „Provisionsfrei für den Käufer“ hat sich im letzten Halbjahr bewährt und wird vermutlich in diesem Jahr vom RE/MAX Netzwerk österreichweit verstärkt angeboten werden. Auch andere Makler bieten bereits provisionsfrei an und es sieht sehr danach aus, dass sich in 1-2 Jahren der Markt in diese Richtung bewegt und die Mehrheit auf den Zug aufspringt. Damit findet eine Revolution am österreichischen Immobilienmarkt statt, die derzeit von den Medien noch nicht richtig registriert wurde. Provisionsfrei für den Käufer kann nur der Makler anbieten, der vorher mit dem Verkäufer eine kostendeckende Provisionsvereinbarung getroffen hat und dem Verkäufer auch eine entsprechende Leistung dafür bietet. Viele Makler hatten in der Vergangenheit vom Verkäufer eine geringere Provision verlangt, mit dem Argument „die Provision holen wir uns schon vom Käufer, der kann ja eh nicht auskommen!“ Dafür haben sie dem Verkäufer oft auch keine, oder eine schlechte Leistung geboten. Diese Gattung von Maklern wird es in Zukunft sehr schwer haben.

 

Ich bedanke mich bei allen Interessenten und Lesern und wünsche ein gutes und erfolgreiches Immobilienjahr 2011.

 

Mein Blog-Hoster WordPress sandte zum Jahreswechsel die aktuelle Statistiken aus. Darin findet sich die Analyse der Zugriffszahlen und die von Ihnen meistgelesenen Artikel. Im Folgenden finden Sie die WordPress Statistik des Blogs:

 

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads This blog is on fire!.

Crunchy numbers

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A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 5,500 times in 2010. That’s about 13 full 747s.

 

In 2010, there were 49 new posts, not bad for the first year! There were 63 pictures uploaded, taking up a total of 30mb. That’s about 1 pictures per week.

The busiest day of the year was April 8th with 205 views. The most popular post that day was Alle Jahre wieder – Die Diskussion um die Höhe der Maklerprovision.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were remax-immobilien.at, facebook.com, immobilienportale.com, de.wordpress.com, and diepresse.com.

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Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Alle Jahre wieder – Die Diskussion um die Höhe der Maklerprovision March 2010
3 comments

2

Wohnungspreise Wien – West March 2010

3


RE/MAX
February 2010


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