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Archive for Februar 2011

Clo-Fotos

Clo-Fotos gelten als Tabu

Clo-Fotos sind verpönt. Ein Makler, der etwas auf sich hält fügt keine Fotos von WCs  zu seinem Immobilien-Expose hinzu. Auch zeigt er diese nicht im Internet, selbst wenn er sie verstohlen als Dokumentation für sich selbst fotografiert. Manchmal gibt es Badezimmer mit integriertem WC. Wenn solche Badezimmer vorhanden sind, dann fotografiert man diese so, dass die Clo-Muschel nicht darauf zu sehen ist.  Das gehört einfach zum guten Ton und zum Makler 1 x 1.

Jetzt gibt es aber auch durchaus ansprechende WCs, wie z.B. das oben gezeigte. All diese werden Ihnen, als Immobiliensuchendem aber regelmäßig vorenthalten. Um diesen Schmerz ein wenig zu lindern, möchte ich Ihnen Österreichs – vielleicht bedeutendste – Sammlung von Clo-Fotos zur Kenntnis bringen. Als Ausgleich sozusagen, für all die vorenthaltenen Clo-Fotos der Immobilien die sie sich im Internet schon angesehen haben.

Die mir persönlich bekannte, sehr begabte und höchst aktive Kunst-Fotographin  Doris Laura Heneis aus Wien – Web: http://www.fotographin.at Blog: http://kunstfotografin.wordpress.com/ – hat eine wohl einzigartige Sammlung von Clo-Fotos geschossen, die sie kontinuierlich ergänzt.

Sie finden Die Welt der WCs im Internet unter www.daswc.at

 

 

PS: Man möge mir heute den etwas außergewöhnlichen Eintrag im Hinblick auf die närrische Faschingszeit vergeben.

Die Fotographin steht Ihnen natürlich auch für einfühlsame Portraits oder professionelle Industriefotografie, usw.  zur Verfügung.

 

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Wenn Sie vorhaben sollten in den nächsten Tagen auf die Bauen & Energie Messe in Wien zu gehen, dann ist das sicher eine gute Entscheidung.

Aber die Eintrittskarten sollten Sie vorab über das Internet bestellen oder reservieren.

Dann kosten sie nämlich nur 7,- bei Vorausbestellung oder nur 8,- bei Reservierung anstatt der 12,- an der Tageskassa.

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John Maloof, Immobilienmakler aus Chikago entdeckte Vivian Maier

Der Amerikanische Immobilienmakler John Maloof ist im Nordwesten von Chicago tätig. Aber John ist nicht nur erfolgreicher Makler, sondern auch vielseitig interessiert. So betreibt er z.B. auch einen ebay Shop, betätigte sich als Buchautor und interessiert sich für das historische Chicago. Sein historisches Interesse führte ihn zu der Verlassenschaft eines Kindermädchens namens Vivian Maier, auf die er zufällig stieß. Er fand Unmengen von alten Fotos und Negativen in ihrem Nachlass. Er dachte, dass er alte historische Gebäude von Chicago darin finden würde und ersteigerte den gesamten Nachlass um einen geringen Betrag.

Allerdings verbarg sich in dem Nachlass ein ungehobener Schatz. Vivian Maier war anscheinend ihr Leben lang in ihrer Freizeit mit der Kamera unterwegs gewesen und erstellte über 100.000 Negative von hoher fotografischer Qualität. Sie fotografierte hauptsächlich auf den Strassen von Chicago, Menschen in alltäglichen Situationen, aber mit dem Blick einer absoluten Könnerin und Künstlerin. Ihre Werke fallen in die Kategorie „Street Photography“. Nach Sichtung der ersten Negative und Bilder veröffentlichte John Maloof einige Bilder im Internet und erhielt eine riesige Resonanz.
Ein Fotogenie wurde posthum geboren.

Mittlerweile gilt Vivian Maier als eine der einfühlsamsten und bedeutendsten Vertreterinnen der „Street Photography“. Aktuell findet im Chicago Cultural Center die Ausstellung „Finding Vivian Maier: Chicago Street Photographer“ statt. Ein Buch ist im Entstehen und ein Dokumentationsfilm über Vivian Maier wird bereits produziert. Die New York Times hat bereits darüber berichtet. Bis jetzt sind erst ein Bruchteil der Fotos gesichtet und es gibt noch jede Menge von belichteten, aber noch nicht entwickelten Filmen. John Maloof hat einen Blog eingerichtet in dem er regelmäßig die neu gesichteten Fotos veröffentlicht. Auch auf CBS Evening News und in den Chicago Tonight Nachrichten wurde bereits darüber berichtet.

Das Beispiel von John Maloof inspiriert mich, als Immobilienmakler, auch über den Tellerrand zu blicken. Hinter jeder gebrauchten Immobilie verbirgt sich eine Geschichte, auch wenn sie nicht immer so spektakulär wie die von Vivian Maier ist.

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Der Energieausweis gibt die Energiekennzahl des Gebäudes an

Seit August 2006 gibt es in Österreich das Energieausweisgesetz. Es sieht vor, dass bei jedem Bestandswechsel nach dem 1.1.2009, also Vermietung, Verpachtung oder Verkauf, eines Gebäudes über 50 m2 ein Energieausweis vorgelegt werden muss. Weiters gilt auch ohne Bestandswechsel eine Aushangpflicht des Energieausweises für öffentliche Gebäude ab einer gewissen Größe.

Der Energieausweis ist eine Art Pickerl fürs Haus, das angibt wie viel Energie pro Jahr und m2 für das Heizen verwendet werden muss, ähnlich dem Aufkleber auf den Kühlschränken. Dies wird anhand der verwendeten Baustoffe, der Isolierung, der Fenster, des Bauplanes usw. ermittelt und in einer Kennzahl festgehalten.

Kategorie A+ und darüber beschreiben Aktivhäuser, also Häuser die mehr Energie erzeugen als verbrauchen
Kategorie A haben Passivhäuser
Kategorie B haben Niedrigenergiehäuser, wie sie derzeit laut Bauvorschrift gebaut werden müssen
Kategorie C sind klassischerweise Wohnungen und Häuser aus den 90er Jahren, sowie nachträglich isolierte Bauten
Kategorie D und E sind meist Altbauten, und Bauten aus den 70er und 80er Jahren
Kategorie F und G sind meist nicht isolierte Bauten aus den 30er – 70er Jahren

Der Energieausweis kann von geprüften Professionisten ausgestellt werden, z.B. von Architekten, Baumeistern usw. Weiters gibt es Unternehmen, die sich auf die Ausstellung von Energieausweisen spezialisiert haben, wie z.B. die ARGE Energieausweis.

Die Kosten für einen Energieausweis liegen ca. bei 420,- und darüber, je nach Anforderungen und Ausmass des Gebäudes.

Falls der Energieausweis beim Bestandswechsel nicht vorgelegt wird, kann er auch nachträglich eingefordert werden. Ein schriftlicher Verzicht auf die Vorlage ist rechtsunwirksam. Sofern es keinen Energieausweis gibt, gilt eine Energiekennzahl wie sie zu den Zeiten des Baus des Gebäudes üblich war, als vereinbart. Sollte sich der Wert als schlechter herausstellen kann der Verkäufer oder Vermieter nachträglich zu Verbesserungsmaßnahmen verpflichtet werden.

Es ist bereits eine neue Version des Energieausweis Vorlage Gesetzes in Vorbereitung der strengere Bestimmungen inklusive Verwaltungsstrafen und eine verpflichtende Vorlage vorsieht.

Hier gibt Ihnen Ing. Wolfgang Fetscher, Geschäftsführer der ARGE Energieausweis GmbH in einem kurzen Interview weitere Informationen zum Thema Energieausweis:

Herr Fetscher, der Weg zum Energieausweis: Wie komme ich dazu?

Ihr Makler/Berater hält ein Auftragsformular für Sie bereit, welches Sie gemeinsam mit Ihmausfüllen und gemeinsam mit den Erforderlichen Unterlagen an unser Büro schicken. DieUnterlagen werden von uns geprüft und wir entscheiden ob die Daten für eine Berechnungdes Energieausweises nach der OIB‐Richtlinie 6 „Vereinfachtes Verfahren“ ausreichen. Sinddie Unterlagen für eine Berechnung nicht ausreichend, so erfolgt eine Bestandsaufnahmedurch einen Techniker vor Ort.

Welche Vorarbeiten muss ich als Kunde leisten bzw. welche Voraussetzungen müssen fürSie gegeben sein?

Folgende Unterlagen sind für die Berechnung erforderlich:

􀀹 Einreichplan mit Maßstab und Lageplan inkl. Nordpfeil
􀀹 Baujahr des Gebäudes
􀀹 Baubeschreibung mit Angabe des Aufbaus der Außenmauern und der obersten Geschoßdecke bzw. Dachaufbau bei beheiztem Dachgeschoß (Hinterlüftung Ja/Nein)
􀀹 U‐Werte aller Fenster und Türen die nach Außen führen
􀀹 Art der Heizung und der Warmwasseraufbereitung

Werden diese Unterlagen von Ihnen bereitgestellt, so erhalten Sie den Energieausweis zueinem pauschalen Fixpreis.

Was kostet mich ein Energieausweis?

Sind die bereitgestellten Unterlagen komplett und der Auftraggeber mit der Berechnungnach dem „Vereinfachten Verfahren“ einverstanden, so betragen die Kosten für eine Wohnung od. EFH € 420,00 inkl MWSt. Das vereinfachte Verfahren erlaubt die Verwendung von Standard U‐Wertendie nach dem Baujahr vom OIB* festgelegt wurden. Ist eine vor Ort Bestandsaufnahme erforderlich, so werden diese Kosten nach tatsächlichem Zeitaufwand verrechnet. Wurden seit der Errichtung des Gebäudes Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (z.B. Fenstererneuert, Fassade gedämmt usw.) od. ist eine Sanierung nach den Richtlinien derEigenheimsanierung/NÖ geplant, kommt ein Aufschlag hinzu.

Was sind Ihrer Meinung nach die kosteneffektivsten Verbesserungen, die mandurchführen kann oder was bringt die größte Verbesserung fürs Geld?

In den meisten Fällen wird das eine zusätzliche Dämmung der obersten Geschoßdecke sein. Begehbare Dämmplatten sind relativ kostengünstig in der Anschaffung, leicht zu verlegenund bringen eine enorme Reduktion des Heizwärmebedarfs und somit der Heizkosten.

Welche Verbesserungen sehen Sie Ihre Kunden am häufigsten machen?

􀂃 Die soeben angesprochene Dämmung der obersten Geschoßdecke.
􀂃 Isolation der Vorlaufleitungen in unbeheizten Kellerräumen
􀂃 Erneuerung der Fenster

Welchen Stellenwert hat Ihrer Meinung nach ein positiver Energieausweis auf die Kaufentscheidung eines Interessenten?

Ich glaube, dass das Energiebewusstsein der Österreicher ein sehr hohes ist und dem EA eine hohe Bedeutung zukommen wird. Niemand kauft gerne „die Katze im Sack“!

Welche Sicherheiten habe ich als Verkäufer/Käufer einer Immobilie dadurch?

Als Verkäufer sind Sie damit Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen. Aber nicht nur das ‐ ob guter oder schlechter Wert, der Käufer weiß zum Zeitpunkt der Kaufentscheidungüber den Zustand des Gebäudes bescheid. Und das schafft Klarheit und Vertrauen auf beiden Seiten. Niemand fühlt sich „über den Tisch gezogen“!

Wie lange im Vorhinein sollte man bei Ihnen einen Energieausweis in Auftrag geben?

Vom Zeitpunkt der Einlangung der Unterlagen bzw. der vor Ort Bestandssaufnahme 7‐10Tage bis zur Fertigstellung.

Die Preisliste mit Bestellauftrag für einen Energieausweis bei der ARGE Energieausweis können Sie hier downloaden:

ARGE_EA_Auftrag1-2

Einfach ausdrucken, ausfüllen und per Email oder Fax senden an:

ARGE Energieausweis GmbH ● Adolf Kolping Straße 12 ● A‐2000 Stockerau
TEL: 0664/253 77 66 ● FAX: 02263/2154‐25 ● E-Mail: argeenergieausweis@gmail.com

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