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Archive for the ‘Fotos und Videos’ Category

Ich habe schon einige male am eigenen Leibe miterlebt, wie es sich anfühlt die eigene Immobilie zu verkaufen.

Das kann ganz schön viel Nerven kosten, besonders wenn man einen gewissen Verkaufspreis erzielen muss um das neue Objekt oder die offenen Schulden damit zu bezahlen. Das führt dann oft dazu, dass man beim Verkauf viele Fehler macht und entsprechend schlecht verkauft. Als ich dann Immobilienmakler wurde und die andere Seite kennenlernte, konnte ich mich immer gut in die Situation des Verkäufers hineinversetzen. Aber auch wenn nicht die zukünftige Existenz vom Verkauf abhängt, wie zB oft bei Erbschaft des Elternhauses, gibt es emotionale Bindungen an die Liegenschaft. Und das kann einen Verkauf sehr negativ beeinflussen. Wenn man daran denkt, wie gerne der Opa in der schönen, antiken Sitzecke neben dem Ofen gesessen ist und man hört von einem Interessenten, „dass er dieses alte Zeugs gleich herausreissen würde“ und ähnliches. Dann kann man oft nicht mehr objektiv mit einem Interessenten umgehen. Auch wenn der Interessent besonders sympathisch wirkt, oder wenn bereits der 20. Besichtiger sagt, dass er sich wieder meldet und nie wieder anruft.

Besonders auch bei der Verkaufspreisermittlung kann eine professionelle Distanz zu der Immobilie sehr hilfreich sein.

Deshalb verkaufen zum Teil Immobilienmakler ihre eigene Immobilie über andere Immobilienmakler, denen sie vertrauen und auf die sie sich verlassen können. Das habe ich beim Verkauf meiner Wiener Wohnung ebenso gemacht, wie auch mein Kollege Wolfgang Steiner, der über mich sein Haus verkauft hat.

Sehen Sie hier, was Immobilienmakler Wolfgang Steiner dazu sagt

Eine professionell durchgeführte Immobiliendienstleistung ist ihren Preis wert, auch wenn man es selbst machen könnte, wie es in diesem Fall sicher möglich gewesen wäre.

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It´s Friday

Auch Spass muss sein, dachte die RE/MAX Maklerin Cathy Baumbusch aus Virginia, USA. Sie hat den Teenie Hit „Friday“ als RE/MAX Song umgeschrieben und neu aufgenommen. Das Video ist durchaus sehr gut gelungen.

Vielleicht wird aus der singenden Maklerin ja noch einmal eine makelnde Sängerin?!

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Ich hatte die Gelegenheit den RE/MAX Gründer Dave Liniger persönlich kennenzulernen

Anlässlich der 3. Europäischen RE/MAX Convention kam der RE/MAX Gründer, Dave Liniger nach Wien. Er sprach über seine langjährigen und vielfältigen Erfahrungen  in der Immobilienbranche. Über alle 5 Rezessionen die er durchgemacht hat. Über das Durchhalten in schwierigen Zeiten, die kontinuierliche Veränderung die nötig ist, den Fleiß, die Professionalität und Servicequalität die man als Makler aufweisen muss um nachhaltig und langfristig erfolgreich zu sein.

Dave Liniger könnte man als Abenteurer bezeichnen. Er war Taucher, Karate Wettkämpfer mit 3 schwarzen Gürteln, NASCAR Rennfahrer und Vietnam Soldat. Abenteuerlich waren auch die ersten Jahre der RE/MAX Organisation. Niemand rechnete damit, dass er so lange durchhielt, aber schließlich änderte er mit dem RE/MAX System die Spielregeln im Immobilienmaklergeschäft in USA und mittlerweile in vielen Teilen der Welt.

Dave Liniger bei seiner Key Note Präsentation

Wer die spannende RE/MAX Story kennenlernen möchte, der kann das Buch – Everybody wins – lesen. Wer es noch spannender haben möchte, kann sich selbst als Makler versuchen. Bei Interesse rufen Sie mich an.

Weiters waren auf der RE/MAX Convention, die Lizneznehmer von Kanada und Europa, Frank Polzler und Walter Schneider anwesend. Sie sind für ca. 30% des weltweiten RE/MAX Geschäftes verantwortlich. Frank Polzler ist Österreicher, der nach Kanada auswanderte.

Insgesamt waren auf der 3. Europäischen Convention in Wien 723 Personen aus ganz Europa anwesend. Die Veranstaltung war ein weiterer Puzzlestein zur positiven Veränderung der Makler Landschaft in Österreich und ganz Europa.

Weiterbildung ist ein wichtiges Grundelement im RE/MAX Netzwerk

Die Makler nutzten die Möglichkeit für den Aufbau europaweiter Kontakte

Unsere Deutschen Kolleginnen erfreuten sich besonders an der Sachertorte

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Hier sehen Sie ein Video von einem Interview mit meinem Maklerkollegen Wolfgang Steiner, RE/MAX über die Immobiliensuche.

Die Suche für einen Kunden ist eine zweischneidige Sache.  Einerseits hat man damit schon einen qualifizierten Käufer, der Kaufwillen und Geld zum Immobilienkauf schon hat. Andererseits hat man vielleicht selbst nicht die richtige Immobilie für den Kunden in seinem Portfolio und muss sehr viel Aufwand in die Suche stecken, mit geringen Erfolgsaussichten.

Die meisten Kunden suchen selbst und das oft über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg. Der Zeitaufwand der bei der Suche anfällt ist daher auch beträchtlich. Für einen Makler ist aber die Zeit die wichtigste Ressource die er zur Verfügung hat. Daher will er seine Zeit immer so effektiv wie möglich einsetzen.  Leider ist die Immobiliensuche für den Makler sehr zeitaufwändig und meist wenig erfolgreich. Daher wird die Suche für Kunden meist sehr eingeschränkt oder gar nicht von Maklern angeboten.

Man muss sich vorstellen was es bedeutet für einen Kunden zu suchen:

– Man muss sich einmal treffen und ein genaues Suchprofil mit dem Kunden erstellen, damit man seine Wünsche und Möglichkeiten gut kennenlernt.

– Der Makler sucht zuerst in seinen Objekten und bietet diese an. Falls ein geeignetes dabei ist wird dieses besichtigt.

– Wenn die Immobilie nicht genau passt, dann beginnt man bei Kollegen zu suchen. Sofern man in einem Netzwerk angeschlossen ist, wie das RE/MAX Netzwerk, dann erhöht man schon deutlich die Möglichkeiten, da jeder RE/MAX Makler verpflichtet ist, seine Objekte auch für Suchkunden von Kollegen zur Verfügung zu stellen.

– Der Makler bietet also die möglichen Objekte von den Kollegen seinen Kunden an.

– Der Suchkunde findet Objekte die passen und die er besichtigen möchte, am besten hintereinander an einem Tag. Somit beginnt der Makler die anderen Kollegen zu kontaktieren und die Termine zu koordinieren, was sich oft als recht schwierig herausstellt.

– Nach den Gemeinschaftsbesichtigungen gibt der Kunde Feedback und man setzt die Suche fort, möglicherweise mit geänderten Parametern nach neuesten Erkenntnissen.

– Der nächste Schritt wäre bei Fremdmakler zu suchen und diese zu kontaktieren. Dann muss vorab gefragt werden, ob der andere Makler überhaupt bereit ist ein Gemeinschaftsgeschäft zu machen. Falls ja können diese Immobilien dann auch besichtigt werden. Falls nein kann man dem Kunden die Immobilien zwar nennen, wird aber nie eine Provision dafür erhalten.

– Dann kann man auch die anderen Branchenkontakte nutzen und auch Privatanbieter anfragen, die man vielleicht kennt, aber mit denen es noch keine Vereinbarung gibt. Die privaten Objekte müssen vorab besichtigt werden und die Daten entsprechend aufgenommen werden, bevor man sie, falls sie auf die Suche zutreffen, dem Interessenten weiterleiten kann.

Laufend kommen neue Objekte auf den Markt und daher muss man immer am laufenden bleiben und dem Kunden die aktuellen Immobilien anbieten und alle oben aufgezählten Dinge tun.

– Möglicherweise findet ein Kunde dann selbst eine Immobilie und die ganze Arbeit war umsonst. Der Aufwand für einen Suchenden wie oben beschrieben, kann durchaus auf 20 – 50h anwachsen. Wenn dann eine andere Immobilie gekauft wird hat man einen erheblichen Verlust von 1 Woche Arbeit hinzunehmen.

– Die noch blödere Situation ist dann, wenn man eine Immobilie bei einem Fremdmakler für den Kunden findet, aber der Interessent diese parallel auch findet und dort anfrägt. Denn dann ist der Interessent dem anderen Makler bereits bekannt und es entfällt der Grund für das Gemeinschaftsgeschäft. Das heisst, dass der Makler der die Suche durchgeführt hat bei einem Kauf durch die Finger schaut.

Somit wird die Suche von vielen Maklern sehr zurückhaltend betrieben, da oft nur 10% aller Suchen zu einem Erfolg führen und der Aufwand sich dafür beiweitem nicht lohnt. Die meisten Makler ziehen daraus die Konsequenzen und sie suchen überhaupt nicht oder nur unter den aktuellen Angeboten für Ihre Kunden.

Und das ist schade, denn ein Makler kann einem Suchenden sehr helfen. Er nimmt ihm sehr viel Arbeit ab, erspart dem Kunden also Zeit. Er sieht Details, Probleme, Vor- und Nachteile einer Immobilie anders als ein Kunde und kann vor weitreichenden Fehlentscheidungen bewahren. Weiters unterstützt er dann seinen Kunden in den Verhandlungen mit den anderen Makler bzw. dem Verkäufer und kann somit den besten Deal herausschlagen.

Die Alternative wäre, dass es Suchaufträge gibt bei denen sich der Interessent und der Makler gegenseitig verpflichten. Der Makler verpflichtet sich die oben angeführten Aktivitäten auf einen gewissen Zeitraum für seinen Kunden nach besten Wissen und Gewissen zu tun, und der Käufer verpflichtet sich mit einer Provisionsvorauszahlung dafür, dass er gewillt ist über diesen Makler zu kaufen bzw. zu mieten. Falls der Käufer dann kauft wird die Vorauszahlung auf die Provision angerechnet. Falls er nicht oder wo anders kauft, dann verbleibt die Vorauszahlung als Aufwandentschädigung bei dem suchenden Makler.

Mit dieser Art von professionellem Suchauftrag würde man zwar sicherlich weniger Kunden bedienen, diese würden aber von einer besseren Dienstleistung und einer viel höheren Erfolgsquote profitieren.

Bei mir können sie diese Art der Suche als Dienstleistung erhalten. Kontaktieren Sie mich!

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Danke, liebe Makler

Immobilien.net feiert 15. Geburtstag und bedankt sich bei den Maklern mit einem netten Video

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Clo-Fotos

Clo-Fotos gelten als Tabu

Clo-Fotos sind verpönt. Ein Makler, der etwas auf sich hält fügt keine Fotos von WCs  zu seinem Immobilien-Expose hinzu. Auch zeigt er diese nicht im Internet, selbst wenn er sie verstohlen als Dokumentation für sich selbst fotografiert. Manchmal gibt es Badezimmer mit integriertem WC. Wenn solche Badezimmer vorhanden sind, dann fotografiert man diese so, dass die Clo-Muschel nicht darauf zu sehen ist.  Das gehört einfach zum guten Ton und zum Makler 1 x 1.

Jetzt gibt es aber auch durchaus ansprechende WCs, wie z.B. das oben gezeigte. All diese werden Ihnen, als Immobiliensuchendem aber regelmäßig vorenthalten. Um diesen Schmerz ein wenig zu lindern, möchte ich Ihnen Österreichs – vielleicht bedeutendste – Sammlung von Clo-Fotos zur Kenntnis bringen. Als Ausgleich sozusagen, für all die vorenthaltenen Clo-Fotos der Immobilien die sie sich im Internet schon angesehen haben.

Die mir persönlich bekannte, sehr begabte und höchst aktive Kunst-Fotographin  Doris Laura Heneis aus Wien – Web: http://www.fotographin.at Blog: http://kunstfotografin.wordpress.com/ – hat eine wohl einzigartige Sammlung von Clo-Fotos geschossen, die sie kontinuierlich ergänzt.

Sie finden Die Welt der WCs im Internet unter www.daswc.at

 

 

PS: Man möge mir heute den etwas außergewöhnlichen Eintrag im Hinblick auf die närrische Faschingszeit vergeben.

Die Fotographin steht Ihnen natürlich auch für einfühlsame Portraits oder professionelle Industriefotografie, usw.  zur Verfügung.

 

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John Maloof, Immobilienmakler aus Chikago entdeckte Vivian Maier

Der Amerikanische Immobilienmakler John Maloof ist im Nordwesten von Chicago tätig. Aber John ist nicht nur erfolgreicher Makler, sondern auch vielseitig interessiert. So betreibt er z.B. auch einen ebay Shop, betätigte sich als Buchautor und interessiert sich für das historische Chicago. Sein historisches Interesse führte ihn zu der Verlassenschaft eines Kindermädchens namens Vivian Maier, auf die er zufällig stieß. Er fand Unmengen von alten Fotos und Negativen in ihrem Nachlass. Er dachte, dass er alte historische Gebäude von Chicago darin finden würde und ersteigerte den gesamten Nachlass um einen geringen Betrag.

Allerdings verbarg sich in dem Nachlass ein ungehobener Schatz. Vivian Maier war anscheinend ihr Leben lang in ihrer Freizeit mit der Kamera unterwegs gewesen und erstellte über 100.000 Negative von hoher fotografischer Qualität. Sie fotografierte hauptsächlich auf den Strassen von Chicago, Menschen in alltäglichen Situationen, aber mit dem Blick einer absoluten Könnerin und Künstlerin. Ihre Werke fallen in die Kategorie „Street Photography“. Nach Sichtung der ersten Negative und Bilder veröffentlichte John Maloof einige Bilder im Internet und erhielt eine riesige Resonanz.
Ein Fotogenie wurde posthum geboren.

Mittlerweile gilt Vivian Maier als eine der einfühlsamsten und bedeutendsten Vertreterinnen der „Street Photography“. Aktuell findet im Chicago Cultural Center die Ausstellung „Finding Vivian Maier: Chicago Street Photographer“ statt. Ein Buch ist im Entstehen und ein Dokumentationsfilm über Vivian Maier wird bereits produziert. Die New York Times hat bereits darüber berichtet. Bis jetzt sind erst ein Bruchteil der Fotos gesichtet und es gibt noch jede Menge von belichteten, aber noch nicht entwickelten Filmen. John Maloof hat einen Blog eingerichtet in dem er regelmäßig die neu gesichteten Fotos veröffentlicht. Auch auf CBS Evening News und in den Chicago Tonight Nachrichten wurde bereits darüber berichtet.

Das Beispiel von John Maloof inspiriert mich, als Immobilienmakler, auch über den Tellerrand zu blicken. Hinter jeder gebrauchten Immobilie verbirgt sich eine Geschichte, auch wenn sie nicht immer so spektakulär wie die von Vivian Maier ist.

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